Eine vom Weltverband geplante Regeländerung wurde von Kampfrichter-Referent Abdullah Ünlübay beim Challenge-Cup 2009 in Rottenburg zum ersten Mal in die Tat umgesetzt.
Vor jedem Kampf bekamen die Coaches eine blaue oder eine rote Karte ausgehändigt. Während des Kampfes konnten sie durch Hochhalten der Karte signalisieren, dass sie mit einer Entscheidung nicht einverstanden sind. Daraufhin lässt sich der Kampfleiter vom Coach seinen Einspruch erklären und nimmt die Protest-Karte an sich.
Anschließend entscheiden der Kampfleiter und die Punktrichter gemeinsam über den Protest. Wenn der Trainer Recht hatte, bek0mmt er seine Karte zurück und sein Schützling bekommt die Punkte gutgeschrieben. Wenn nicht, wird die Karte einbehalten. Danach darf der Coach keinen Protest mehr einlegen.
Photo: Peter Bolz




