Um der „Internationalen Deutschen Meisterschaft“ zu neuem Glanz zu verhelfen, wurde die seit 1977 veranstaltete Meisterschaft – in Anlehnung an vergleichbare internationale Turniere – in „German Open“ umbenannt.
Auch wenn sich die ausländischen Nationen wegen der eine Woche später anstehenden Europameisterschaft noch etwas zurückhielten, war in Berlin zu spüren, dass der deutsche Verband mit der neuen German Open auf dem richtigen Weg ist.
Am Rande der German Open wurde bekannt, dass es am Vorabend der Turniereröffnung zwischen den beiden Ausrichtervereinen – dem ASV Berlin und Satori Spandau – zu einem handfesten Streit kam. Die Folge war, dass der Berliner Verein Satori Spandau seine Mitarbeit mit sofortiger Wirkung aufkündigte und sein Personal und seine Sachmittel für die zum ersten Mal in Berlin ausgetragenen German Open zurückzog.
Man muss es wohl so sagen, mit seinem Rückzug hat der Mitorganisator die Absage der German Open bewusst in Kauf genommen. Es ist dem Einsatz von ASV-Abteilungsleiter Gültekin Özcifci und der Unterstützung des BTV-Vorstands zu verdanken, dass die German Open letztendlich reibungslos über die Bühne gezogen werden konnte.




