Categories: Chronik, DTU

Peter Bolz

Im Crest-Hotel in Frankfurt/Main lieferten sich die zur DTU-Mitgliederversammlung angereisten 89 Delegierten eine 14-stündige Redeschlacht. Wortführer waren dabei vor allem die Landesverbände Nordrhein-Westfalen,  vertreten durch ihren Vorsitzenden Dieter Jebramcik, und Bayern, mit dem Vorsitzenden Stefan Klawiter.

Alleine die Frage, ob es sich bei den Vereinen überhaupt um ordnungsgemäße Mitglieder der Deutschen Taekwondo Union handeln würde, oder ob – laut Meinung von Stefan Klawiter – die Landesverbände die tatsächlichen und stimmberechtigten DTU-Mitglieder wären, dauerte vier Stunden.

Am Ende wurde eine sofortige außerordentliche Mitgliederversammlung der Landesverbände einberufen, um diese Frage zu klären. Die Vereinsdelegierten verließen daraufhin den Saal. Bei dieser wurde per Abstimmung festgelegt, dass lediglich die Landesverbände abstimmungsberechtigt wären. Die Vereine waren mit dem Ergebnis nicht einverstanden, ignorierten die Abstimmung und pochten auf ihr Recht, weiterhin abzustimmen. Bayern nahm daraufhin unter Protest am weiteren Verlauf der Versammlung teil.

Bei den anschließenden Wahlen wurden (fast) alle Vorstandsmitglieder in ihren Ämtern bestätigt.