Der angekündigte Rücktritt der drei Landestrainer war bei der Mitgliederversammlung der Auslöser für heftige Diskussionen, die zu einer wahren Rücktrittsorgie führten.
Zunächst erklärte Vizepräsident Michael Hesse seinen Rücktritt wegen der unzureichenden Kommunikation innerhalb des Vorstandes. Danach klagte auch Prüfungswart Michael Kronthaler über die Zusammenarbeit in der Vorstandschaft und trat ebenfalls zurück. Robert Mittenhuber legte danach sein Amt aus privaten Gründen nieder.
Genervt durch die anhaltende Kritik gab schließlich auch Kampfrichter-Obmann Heinrich Magosch seinen Rücktritt bekannt. Daraufhin trat auch Präsident Werner Fichtner ans Mikrophon und erklärte den verblüfften Vereinsvertretern, dass er ohne die Unterstützung durch Heinrich Magosch keine Möglichkeit sehen würde, sein Amt auszuführen – und trat ebenfalls zurück.
Am Schluss blieben nur Vizepräsident Heinz Gruber und Schatzmeister Reinhard Patzner, der wegen seines Urlaubs nicht anwesend war, als Präsidiumsmitglieder übrig. Heinz Gruber blieb zwar im Amt, erklärte aber, dass auch er zur nächsten außerordentlichen Mitgliederversammlung nicht mehr zur Verfügung stehen würde.
Damit war das bayerische Chaos perfekt!



