Nach der Gründung der World Taekwondo Federation wurde der damals 44-jährige Koreaner Chong-Woo Lee (siehe Foto rechts) vom neu gewählten WTF-Präsident Dr. Un-Yong Kim zum Generalsekretär des Weltverbandes ernannt. 1977 ernannte ihn Dr. Un-Yong Kim zum Council Member und 1985 zum WTV-Vizepräsident.
Anfang August 2002 berichteten viele Tageszeitungen (The Washington Post, Tagesspiegel, Rheinische Post), dass Chong-Woo Lee laut einem Bericht in der Tageszeitung „USA Today“ gegenüber einer koreanischen Monatszeitschrift „Shindonga“ eingeräumt hätte, bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney „die Schieds- und Kampfrichter indirekt beeinflusst zu haben, damit die koreanischen Athleten bevorzugt werden“. Als Begründung gab er an, „wenn ich keinen Einfluss genommen hätte, hätte Korea nur ein oder zwei Goldmedaillen gewonnen“.
Der US-Amerikaner Josiah Henson, ebenfalls einer der WTF-Vizepräsidenten, der in Sydney dabei war, sagte zu den Aussagen seine früheren Kollegen: „Ich glaube, dass ist wahr.“
Photo: Peter Bolz
Quellen:
https://www.washingtonpost.com/
https://www.tagesspiegel.de/sport/der-nachste-olympia-skandal-in-sydney-soll-im-taekwondo-manipuliert-worden-sein-915991.html
https://rp-online.de/sport/us-zeitung-im-taekwondo-soll-in-sydney-manipuliert-worden-sein_aid-8485675




