Bei der Deutschen Meisterschaft in Marburg gingen auf vier Kampfflächen in den Gewichtsklassen der Senioren- und in den Jugendklassen insgesamt 472 Teilnehmer an den Start.
Dass der Ablauf der Meisterschaft nicht so reibungslos wie geplant ablief, lag am Ausrichter. Dieser weigerte sich nämlich am ersten Wettkampftag, den eingesetzten Kampfrichtern in einem separatem Raum die üblichen Softdrinks und Kaffee zur Verfügung zu stellen. Stattdessen gab er den Kampfrichtern Verzehrgutscheine, die diese am Kiosk im Eingangsbereich einlösen sollten. Die Kampfrichter wollten sich in einer kurzen Pause aber nicht minutenlang am überfüllten Kiosk anstellen.
Nachdem am nächsten Tag keine Besserung in Sicht war und aus den Reihen der vierzig Kampfrichter bereits von einem Streik die Rede war, lief Kampfrichterreferent Wolfgang Thormählen einige Kisten Getränke und genügend Verpflegung einkaufen, um die Wogen zu glätten.




