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Peter Bolz

Bei der Mitgliederversammlung der DTU, zu der 94 Delegierte nach Frankfurt/Main kamen, wurden handfeste Landesinteressen und grundsätzliche Meinungsverschiedenheiten zur Sprache gebracht.

Alleine die Frage, ob lediglich die Landesverbände im Namen ihrer Mitgliedsvereine stimmberechtigt sind oder ob jeder Verein über ein Stimmrecht verfügt, wurde vier Stunden debattiert. Nach vier Stunden wurde – ziemlich pragmatisch – eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen, an der nur die Landesverbände teilnahmen. Die „Außerordentliche“ kam zu dem Schluss, dass nur die Landesverbände ein Stimmrecht hätten.

Mit dem Ergebnis waren die Vereinsvertreter nicht einverstanden. Sie initiierten kurzentschlossen eine eigene Abstimmung und beschlossen mit 64 zu 20 Stimmen, dass den Vereinen das Stimmrecht zustand. Unter Protest wurde die Versammlung die DTU-Versammlung fortgeführt.

In das neue DTU-Präsidium wurden gewählt:

Heinz Marx (Präsident)
Norbert Hahn (Schatzmeister)
Peter Mauser (Vizepräsident)
Hans Siegel (Generalsekretär)
Joachim Hey (Internationale Angelegenheiten)
Dorothea Kapkowski (Damenreferentin)
Dieter Kuckel (Kampfrichtereferent)
Konstantin Gil (Pressereferent)
Georg Dorff (Prüfungsreferent)
Joachim Kessler (Lehrwart)