Reiner Hofer, ein pensionierter Polizeibeamter mit Wohnsitz in München, war von 1989 bis 1993 Vizepräsident der Bayerischen Taekwondo Union (BTU). Dreißig Jahre später, genauer gesagt am 3. Mai 2003, wurde Reiner Hofer bei einer außerordentlich einberufenen Mitgliederversammlung zum Präsident der BTU gewählt. 2015 stellte er sich nicht mehr als Kandidat für das Präsidentenamt zur Verfügung.
Als Vizepräsident erreichte Reiner Hofer, dass Taekwondo vom bayerischen Kultusministerium als offizieller Schulsport anerkannt wurde. Im Münchener Mädchengymnasium der „Armen Schulschwestern“ leitete er den Taekwondo-Unterricht und vergab dafür auch Noten, die ins Zeugnis eingetragen wurden.
Reiner Hofer unterrichtete daneben ab 1993 auch noch Taekwondo in einem Münchener Frauenhaus und in der Frauen-Justizvollzugsanstalt in Aichach.
In seiner 12-jährigen Zeit als Präsident gründete er 2007 den „Taekwondo-Förder-Verein Bayern“. Bundesweit bekannt wurde er für seine Kooperation mit der Bertolt-Brecht-Eliteschule in Nürnberg. Dank seiner engen Beziehung vom dortigen Schulleiter Dr. Harald Schmidt konnte er zum Ende seiner Amtszeit die Weichen für die Planung und Errichtung des Bundesstützpunkt Taekwondo stellen, der am 18. Januar 2018 eröffnet wurde.




