Der im bayerischen Hersbruck wohnhafte Walter Schwarz wurde 1995 zum Präsident der Bayerischen Taekwondo Union (BTU) gewählt. 2003 verzichtete er auf eine weitere Kandidatur.
1998 wurde Walter Schwarz von den Vereinsvertretern – damals hatte jeder Verein in Deutschland ein Stimmrecht – in einer aufsehenerregenden Wahl zum Präsident der Deutschen Taekwondo Union (DTU) gewählt. Prägend für die Amtszeit von Walter Schwarz war die von ihm inszenierte Änderung der DTU-Satzung. Die wesentlichste Änderung war, dass den Vereinen das Stimmrecht entzogen wurde. Durch die Satzungsänderung wurden alle Entscheidungen von den Landesverbänden bestimmt. 2002 trat Walter Schwarz nicht mehr zur Wahl des DTU-Präsident an.
Am 24. Mai 2005 verstarb Walter Schwarz im Alter von 52 Jahren.
Photo: Peter Bolz




