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Peter Bolz

Zum dritten Mal in Folge wurde die Deutsche Meisterschaft in der „Schwalbe“-Arena in Gummersbach ausgetragen. Nachdem sich im letzten Jahr die Zusammenlegung der beiden Kategorien Senioren und Jugend bewährt hat, wurde die „Deutsche“ auch dieses Mal für diese Kategorien durchgeführt.

Im letzten Jahr waren für die Deutsche Meisterschaft zwei Wettkampftagen angesetzt. Dieses Mal wurde das nationale Turnier an einem Tag durchgezogen. Vor allem für einige der über 16 Jahre und unter 18 Jahre alten Wettkämpfer, die in beiden Kategorien an den Start gehen durften, wurde der Doppelstart zu einer kräftezehrenden Belastung. Von den bayerischen Wettkämpfern war nur der 16-jähirge Malik Gülec (TKD Özer Nürnberg) dieser Strapaze gewachsen. Er gewann bei der Jugend die Goldmedaille und holte sich in der Seniorenklasse bis 68 kg die Silbermedaille.

In den letzten acht Jahren gewann das bayerische Team jedes Mal bei den Senioren den Pokal für die Länderwertung. In diesem Jahr hatte Nordrhein-Westfalen die Nase vorne. Mit ihren 66 Wettkämpfern holten sie sich 55 Punkte und lagen damit sieben Punkte vor der BTU (35 Wettkämpfer). Mit 29 Punkten belegte das Team aus Baden-Württemberg den dritten Platz.

Bei der Jugend ging der Pokal für die Länderwertung wieder nach Bayern. Mit 88 Punkten konnte sich die BTU (46 Wettkämpfer) mit deutlichem Vorsprung an die Spitze setzen. Die NWTU (47 Wettkämpfer) kam mit 36 Punkten auf den dritten Platz, gefolgt vom Team aus Baden-Württemberg, dass mit wiederum 29 Punkten auf den dritten Platz kam.

In der Vereinswertung bekamen drei bayerische Vereine einen Pokal überreicht. Gleich zwei Pokale gab es für den TKD Özer Nürnberg. Bei der Jugend lagen sie mit 31 Punkten auf dem ersten Platz und bei den Senioren auf Platz zwei. Der TSV 1865 Dachau lag bei der Jugend am Ende mit 19 Punkten auf dem zweiten Platz, während der KSC Leopard Nürnberg bei den Senioren mit 13 Punkten den dritten Platz belegte.

Eine beeindruckende Bilanz von einhundert Prozent konnte der TV Altmannstein vorweisen. Trainer Bernhard Bruckbauer reiste mit seinen beiden Kämpferinnen Lorena Brandl und Vanessa Körndl mehr oder weniger direkt von den Vereinigten Arabischen Emirate nach Gummersbach an. Dort besiegten seine beiden Wettkämpferinnen ihre Gegnerinnen mit beeindruckend hohen Ergebnissen und kamen mit ihren beiden Goldmedaillen auf den vierten Platz in der Vereinswertung!

Text und Fotos:
Peter Bolz