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Peter Bolz

Bei Weltmeisterschaft der Junioren, die vom 3. bis 6. Dezember im „Nyayo National Stadium“ in Nairobi/Kenia ausgetragen wurden, gingen 453 Teilnehmer an den Start. Deutschland war bei dieser WM-Premiere mit einem dreiköpfigen Team vertreten.

Das deutsche Team wurde von Herren-Bundestrainer Balazs Toth und Damen-Bundestrainer Max Cater sowie Assistenztrainer Kiyan Karambakhschi (ASV Dachau) betreut. Nadine Eichinger kümmerte sich als Physiotherapeutin um das leibliche Wohl des Teams.

Roja Rezaie (ASV Dachau)  verlor in der Damenklasse bis 57 kg nach zwei Runden ihren ersten Kampf gegen Hasti Mohammad aus dem Iran. Die Iranerin gewann am Ende die Bronzemedaille.

Etwas besser lief es für Adiba Asimi (TSV 1865 Dachau), die sich in der Klasse bis 53 kg im ersten Kampf gegen die Inderin Xena Dipesh Raja mit zwei Runden durchsetzen konnte. Im Viertelfinale musste die Dachauerin gegen Mobina Nematzadeh, die zweifache Weltmeisterin aus dem Iran, antreten. Sie verlor gegen die Iranerin, die am Ende in Nairobi ihren dritten Weltmeistertitel gewann.

Emre Cavusman unterlag im Achtelfinale in der mit 35 Teilnehmern besetzten Herrenklasse bis 63 kg gegen Puerto Rico.

In der mit 19 Teilnehmern besetzten Herrenklasse über 87 kg unterlag Abolfazl Abbasipouya, der beim KSC Leopard Nürnberg trainiert und in Nairobi im World Taekwondo Refugee Team an den Start ging, seinen Auftaktkampf gegen Motaz Ifaoui, dem späteren Drittplatzieren aus Tunesien.